CAMPO ROTALIANO

Der Campo Rotaliano ist eine Schwemmebene, die sich über gut 400 Hektar dort ausbreitet, wo der Noce in die Etsch mündet. Auf drei Seiten ist der Campo Rotaliano von immensen Felsblöcken umgeben, die vierte Seite öffnet sich zum Val di Non, von wo der Noce in Richtung Mezzolombardo hinabfließt. Über Jahrhunderte hinweg prägte der kleine Fluss das Leben und den seit 800 Jahren dokumentierten Weinbau in der Ebene. Er brachte nicht nur immer wieder immense Wassermassen in den Campo Rotaliano, sondern auch Gebirgsgestein. Als Mitte des 19. Jahrhunderts der Lauf des Noce reguliert wurde und die Gegend flutsicher gemacht wurde, nutzten die Winzer die neugewonnenen Möglichkeiten und setzten ihre Reben – allen voran Teroldego – in das geologische Mosaik des nun trockenen Flussbetts.

Elisabetta Foradori – Teroldego