KLINEC

In den letzten 20 Jahren hat Aleks Klinec sein Weingut zu einem Fixstern am Weinbauhimmel entwickelt – und das auf ganz unprätentiöse Weise. Ursprünglich hatte er eigentlich ein Kunststudium in Ljubljana im Sinn, als er in jungen Jahren allerdings zuhause einspringen musste, wechselte er seine Meinung und wurde stattdessen Winzer. 

In den Hügeln der Goriska Brda – dem spektakulär schönen, slowenischen Teil des Collio – liegt das Weingut von Aleks Klinec. Hier in Medana, wenige hundert Meter von der Grenze zu Italien entfernt, baut seine Familie seit über 100 Jahren Wein an. 

In den letzten 20 Jahren hat Aleks das Weingut zu einem Fixstern am Weinbauhimmel entwickelt – und das auf ganz unprätentiöse Weise. Ursprünglich hatte er zwar eigentlich ein Kunststudium in Ljubljana im Sinn, als er in jungen Jahren zuhause einspringen musste, wechselte er seine Meinung und wurde stattdessen Winzer. Schnell wurde ihm klar, dass er den traditionellen Weg des Weinbaus einschlagen wollte. Und das hieß: Keine Chemie im Weingarten, spontane Gärung, Mazeration der Weißweine, langer Ausbau und keine Zusätze im Keller, außer einer minimalen Menge Schwefel. Was sich wie eine Definition von Naturwein aus dem Lehrbuch liest, macht klar, dass sich bei diesem Thema, Tradition und Avantgarde die Hände reichen. Zur Klinec’schen Traditionsvorstellung zählt beispielsweise aber auch, dass Tiere am Weingut selbstverständlich sind: So stehen sich freilaufende Schweine, Esel, Ziegen, Enten, Hühner und Pferde im Weg oder machen sich ein gutes Leben in den Wiesen rund um den Hof.

Die Produkte, die den Weingärten in Medana enspringen, sind inzwischen weltweit begehrt: Die Weine von Aleks gelten in den Restaurants & Weinbars in Tokio, Mailand, Paris oder New York als Meilensteine des slowenischen Weinbaus.  Und das zurecht: Die  Weißweine – alle mit eher kurzer Maischekontaktzeit – sind beeindruckend präzis, fangen die Mineralität des Ponka-Bodens ein (verwandt mit dem Opok der Steiermark) und präsentieren sich druckvoll, elegant und vielschichtig. 

Die wenigen Rotweine in seinem Sortiment sind eigenständige Interpretationen aus Merlot, Cabernet Franc und Cabernet Sauvignon. Sie sind tief und saftig und komplex. All das hat seinen Grund. Wie sonst kaum jemand widmet sich Aleks seit vielen Jahren der Bodengesundheit und dem mikrobiologischen Gleichgewicht in seinen Weingärten. Der Rebschnitt erfolgt umsichtig, und die Erträge sind niedrig gehalten. Die Sorgfalt, mit der Aleks im Weingarten arbeitet, setzt sich im Keller fort. Die Weine werden mit viel Zuwendung und Zeit in traditionellen Hölzern der Gegend ausgebaut: Die Weißen in gebrauchten Akazien- und Maulbeerbaumfässern. Die Roten in Kirschholz und slawonischer Eiche. 

Wer jemals in die Ecke kommen sollte, darf nicht verpassen, im fantastischen Lokal der Klinec einzukehren. Nur am Wochenende geöffnet präsentiert die Familie hier traditionelle Spezialitäten, die zumeist der  eigenen Produktion entstammen.

DATEN & FAKTEN

  • Rebsorten: Malvazija, Tocai, Rebula, Verduc, Merlot, Cabernet Sauvignon, Cabernet Franc 
  • Rebfläche: 8 Hektar
  • Manuelle Lese: ja
  • Dünger: nein
  • Pflanzenschutz: Kupfer, Schwefel

Die Weine

Klinec Gardelin


Gardelin

Klinec

€ 29,90

Klinec Iakot


Jakot

Klinec

€ 29,90

Klinec Rebula


Rebula

Klinec

€ 29,90

Klinec Orthodox


Orthodox

Klinec

€ 68,80

Klinec Quela


Quela

Klinec

€ 34,90

Klinec Mora


Mora

Klinec

€ 59,90