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Auszeichnungen für Vinonudo-Winzer
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Der alljährliche Slow-Wine-Guide ist erschienen und damit verbunden, wurden auch einige Preise verliehen.
Für sein Lebenswerk ausgezeichnet wurde verdientermaßen Teobaldo Rivella. Sein Barbaresco Montestefano gehört fraglos zu den großen Rotweinen Italiens. Wir haben mehrfach probiert, ihn bei uns einzulisten, doch Teobaldo ist jenseits seiner Produktionsprinzipien auch bezüglich seiner Kommunikationsstrategien ein Mann der alten Schule. Kontakt herzustellen ist nicht einfach.
Den quasi entgegengesetzten Preis, nämlich jenen für den besten jungen Winzer hat dieses Jahr Nikolas Juretic bekommen – ebenfalls hochverdient, finden wir. Nikolas hat vor ein paar Jahren das elterliche Weingut in Cormons im friulanischen Collio übernommen. Seine Rebflächen, die sich rund um die kleine Stadt befinden, stellte er in der Folge auf biodynamische Bewirtschaftung um. Im Weingarten tonangebend sind die Klassiker Friulano, Ribolla Gialla und Malvasia. Sein individuell abgestimmtes Eingehen auf unterschiedliche Lagen, Jahrgänge und Entwicklungen im Keller und ein unglaubliches Gespür für Finesse haben Nikolas in kürzester Zeit unter die besten Produzent*innen Italiens katapultiert. Seine Weine besitzen Präzision und Spannung, Frische und Tiefgründigkeit.
Der Preis für das nachhaltigste Weingut hat erfreulicherweise Thomas Niedermayrerhalten. Er setzt auf seinem Hof Gandberg in Eppan fort, was sein Vater vor knapp 30Jahren begonnen hat und ist mittlerweile noch einige Schritte weitergegangen - Stichwort Agroforst, Biodiversität etc. Wer wissen will, wie gut Piwi-Rebsorten – also pilzwiderständige Varietäten wie Bronner, Solaris und Souvignier Gris – schmecken können, sollte unbedingt zu seinen Weinen greifen.
Vinonudo schätzt sich glücklich, mit so herausragenden Winzer*innen zu arbeiten und gratuliert zu den verdienten Awards!