Wein und Zeit, das ist in Österreich eine schwierige Beziehung. Zwar propagiert die halbe hiesige Weinwelt das Reifepotenzial ihrer Weine, wälzt die Verantwortung dafür aber auf geduldige Kunden ab. Die sollen in möglichst perfekt temperierten Kellern ihre sich, angeblich über Jahre und Jahrzehnte hinweg stets entwickelnden Weine gefälligst selber lagern und gegebenenfalls entscheiden, wann der richtige Zeitpunkt für sie gekommen ist. 

Jörg Bretz schwimmt nicht nur diesbezüglich gegen den Strom. Seine Weine sind dezidiert für die Zukunft gemacht, doch reifen sie auch bei ihm. Im Fass oder in der Flasche, manchmal zehn Jahre, manchmal sieben, selten weniger als fünf. Er rückt sie erst heraus, wenn sie trinkreif sind, was nicht heißt, dass man sie dann nicht auch noch etwas lagern kann. Man kann aber eben auch gleich mit ihnen seinen Spaß haben und dabei unmittelbar in eine Weinwelt eintauchen, die    ausgewogen und vielschichtig – tatsächlich das Verhältnis von Wein und Zeit einfängt.

Jörg Bretz: Weissburgunder 2009
Jörg Bretz: Weissburgunder 2009
  • €26,80
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Jörg Bretz: Weissburgunder 2009

Wein

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„Aus Weissburgunder“, sagt Jörg Bretz, „lässt sich bei uns noch mehr machen als aus Chardonnay.  BEI UNS, das ist die Gegend zwischen Höflein im Carnuntum und dem nördlichen Neusiedlersee, wo auch die Rebstöcke für seinen Weissburgunder stehen. Damit daraus mehr wird, beherzigt Jörg Bretz ein paa...

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Jörg Bretz Blauburgunder, mit Ruhe und Geduld vinifiziert. Kühl, elegant, subtil, erdig, rotfruchtig und trotz seines reifen Alters lebhaft und dynamisch.
Jörg Bretz: Blauburgunder 2008
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Jörg Bretz: Blauburgunder 2008

Wein

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Jahrgänge sind immer wieder ein großes Thema in der Weinwelt. Wir glauben auch, dass sie nicht ganz unwichtig sind, teilen den Hype darüber aber nicht und stehen den Ansichten, was nun richtig groß und was eher mies ist, ziemlich skeptisch gegenüber. Zum einen, weil wir uns seit dem Jahrgang 2003...

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Weinbau ist auch Kulturarbeit. Jörg Bretz zeigt, was man aus Blauem Portugieser rausholen kann, wenn man ihm die nötige Aufmerksamkeit schenkt.
Jörg Bretz: Blauer Portugieser Kiesling 2011
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Jörg Bretz: Blauer Portugieser Kiesling 2011

Wein

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Weinbau ist für Jörg Bretz auch Kulturarbeit. Weshalb er auch nicht davor Halt macht, sich als einer der wenigen zeitgenössischen Winzer, um den gnadenlos unpopulären Blauen Portugieser zu kümmern. Der hat in den letzten drei Jahrzehnten zu einem rasanten Sturzflug angesetzt und genießt mittlerwe...

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Cuvée aus Grüner Veltliner und Weißburgunder. Von den nördlichen Ufern des Neusiedlersees. Gelbfruchtig. Mineralisch und elegant. Harmonisch.
Jörg Bretz: Grüner Veltliner Weißer Berg 2011
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Jörg Bretz: Grüner Veltliner Weißer Berg 2011

Wein

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Der Mont Blanc steht in Neusiedl. Zumindest wenn es nach Jörg Bretz geht. Der hat vor ein paar Jahren beschlossen, seiner Cuvée aus Grünem Veltliner und Weißburgunder den Namen Weißer Berg zu geben, wobei wir bis heute nicht wissen, warum er das getan hat (wir vermuten es liegt an der Farbe des B...

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Jörg Bretz: Weißburgunder Sekt 2015
Jörg Bretz: Weißburgunder Sekt 2015
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Jörg Bretz: Weißburgunder Sekt 2015

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Jörg Bretz sind Trends völlig egal, weshalb er auch keine Lust darauf hat, Pèt Nats zu machen. Das ist zwar schade, weil sie ihm vermutlich ganz exzellent gelingen würden, ist aber auch wiederum halb so wild, da er stattdessen halt Sekt macht. Er verwendet dafür Weißburgundertrauben, die er genau...

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Blaufränkisch wie nur Jörg Bretz ihn macht. 10 Jahre in Fass und Flasche gereift. Dunkelfruchtig, ausgewogen & elegant, kühl, komplex und stoffig.
Jörg Bretz: Blaufränkisch 2011
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Jörg Bretz: Blaufränkisch 2011

Wein

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„Die drei großen Rebsorten der Welt, sage ich immer, sind Nebbiolo, Aglianico und Blaufränkisch.“ Sagt Jörg Bretz. Nebbiolo unterschreiben wir sofort, während wir beim Aglianico noch auf unser persönliches Aha-Erlebnis warten. Was den Blaufränkisch betrifft, tendieren wir dazu, dem Jörg zuzustimm...

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