Traminer


Traminer gibt es in unterschiedlichen Varianten: Roter, Gelber & Weißer Traminer und dann natürlich Gewürztraminer, der bekannteste der vier: Ihnen allen sind ein paar grundlegende Eigenschaften eingeschrieben. Zum einen sind sie hocharomatisch (Rosen, Litschi, Lilien, Marzipan, Zimt, Pfeffer, exotische Früchte, Quitten und so weiter). Man mag das mögen oder nicht, spektakulär ist es allemal. Zum anderen sind sie hochalkoholisch bei generell niedriger Säure. Die Folge sind fast immer Weine, die lasch und schwer in einem unbekömmlichen Ungleichgewicht gefangen sind und die selbst den größten Liebhabern der asiatischer Küche (zu der Traminer, seit ihrer Etablierung im mitteleuropäischen Raum kompromisslos empfohlen wird) irgendwann bei Hals, Nasen und Ohren herauskommen müssen.  

Es gibt allerdings zwei Möglichkeiten, um Traminer zu mehr Gleichgewicht und Trinkfluss zu verhelfen. Entweder man lässt den Wein ein paar Tage auf der Maische und die Tannine den Part der Säure übernehmen. Oder aber man geht in die Höhe und holt sich in frischer Bergluft ein paar Gramm Säure mehr.

Den ersten Weg haben Roland Tauss und Martin Gojer (Pranzegg) eingeschlagen, den zweiten Christian Kerschbaumer (Garlider).


Tauss Roter Traminer

→ Pranzegg GT

HP Harrer Traminer